Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941-1944

Massenerschießung

Veranstaltungstermine

5. September - 24. September 2018

Praktische Informationen

Ort

Foyer

Kategorien

Ausstellung

Eintrittspreis

Gratis

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

Die Ausstellung bietet Erklärungsansätze zu der Frage, was Männer dazu brachte, sich am Massenmord zu beteiligen. Außerdem geben eine Fotoserie mit Großaufnahmen und Interviews mit Überlebenden Raum, sich mit der Situation der Verfolgten auseinanderzusetzen. Die Ausstellung wurde von der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin, und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, entworfen und bisher in Berlin, Köln und Ludwigsburg präsentiert. Nun ist sie auch in Ostbelgien auf Initiative des ZOG und mit Unterstützung des Kgl. Geschichtsvereines Zwischen Venn und Schneifel zu sehen.

Geöffnet ist die Ausstellung täglich zwischen 09.00 und 17.00 Uhr. Führungen können außerhalb dieser Uhrzeiten angefragt werden. Zur Ausstellung liegt ein gleichnamiger deutsch-englischsprachiger Katalog vor.

Kontakt und Informationen: Zentrum für Ostbelgische Geschichte (ZOG), Dr. Carlo Lejeune, Am Hügel 37, 4760 Büllingen, Tel.: +32/80643137, carlo.lejeune@zrdg.be.

Konferenz: "Rechtes Gedankengut auf dem Vormarsch?"

Mittwoch, 12. September 2018 um 19.30 Uhr, Triangel St.Vith

Weitere Infos hier.

Teilen aufGoogleLinkedIn